
Kultur & Geschichte
Namensgebend für Jordanien ist der Jordan, der von Norden kommend die Westgrenze Jordaniens darstellt. Auf der anderen Seite befindet sich das so genannte Westjordanland, das heute zu Israel gehört, aber einst Schauplatz der Bibel war. Zu jener Zeit sollen auch die Namensgeber der heutigen Hauptstadt Jordaniens, die sogenannten Ammoniter über den Jordan gegangen sein.
Nach ihnen ist die Stadt benannt, welche den meisten Besuchern des Landes als Startpunkt für ihre Reise dient. Man kann einige Tage damit verbringen, auf den Spuren der Geschichte in Amman zu verweilen oder man nutzt Amman als Ausgangspunkt für Touren zu weiteren geschichtsträchtigen Orten, die auf Tagesausflügen entdeckt werden können. So ist es problemlos machbar das gut erhaltene Jerasch zu erkunden. Es liegt im Nordwesten Ammans und erlaubt einen Einblick in das städtische Leben der damaligen Zeit.
Aber auch die Spuren der ersten islamischen Dynastie, den Umayyaden finden sich unweit Ammans. In so gut wie alle Himmelsrichtungen verstreut liegen die sogenannten “Wüstenschlösser”. Zeugnisse einer geheimnisvollen Zeit, in der sie dem Austausch zwischen Herrscherhaus und den Völkern der Wüste, den Beduinen dienten. Ein weiteres Highlight, das man als Reisender in Jordanien unbedingt besucht haben sollte ist die alte Hauptstadt der Nabatäer. Das sagenumwobene Petra, welches wenige Autostunden von Amman entfernt liegt. Petra zieht jedes Jahr unzählige Besucher in seinen Bann und gehört nicht umsonst zu den „Sieben Neuen Weltwundern“. Für die Felsenstadt sollte man aber etwas Zeit mitbringen und mindestens eine Nacht in Petra verbringen, da es sich um eine riesiges Areal handelt, auf dem man die Spuren der Nabatäermetropole heute noch findet.

Totes Meer
Jeder Besucher des Tote Meeres wird darauf achten eine Zeitung dabei zu haben, bevor in die Fluten steigt. Das obligatorische Foto gehört einfach dazu. Seien Sie sich aber bewusst, dass dies bald vorbei sein könnte, da das Tote Meer allmählich verschwindet. in den letzten 30 Jahren nahm die Fläche des Gewässer um ein Drittel ab, weshalb man nicht mehr zu lange warten sollte!


