Geschichte Ammans

Einst wurde Amman wie Rom auf sieben Hügeln gebaut. Damals in der alttestamentarischen Zeit nannten es seine Bewohner allerdings noch Rabba, bevor die Stadt von Alexander dem Großen erobert und in Folge dessen in den Besitz der Ptolemäer überging. Ptolemaios II gab der Stadt den neuen Namen Philadelphia, den sie fast eintausend Jahre behielt. Unter den Römern erlebte die Stadt eine Blütezeit, die nach der Islamisierung der Region endete. Der Grund dafür lag darin, dass die Hauptstadt des Kalifats vom nah gelegenen Damaskus ins weit entfernte Bagdad verlegt wurde.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Osmanen mit deutscher Unterstützung die Hedschas – Bahn bauten, um Mekka mit Hilfe der Eisenbahn mit Istanbul zu verbinden, erlangte die Stadt wieder Bedeutung.



Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches wurde 1921 das Emirat Transjordanien gegründet, dessen Hauptstadt Amman wurde. Seitdem trägt die Stadt ihren heutigen Namen, der auf den Stamm der Ammoniter zurückgeht, welche schon im Alten Testament als Bewohner der Gegend genannt werden. Auch nach Ende des britischen Mandats, das die Unabhängigkeit Jordaniens im Jahr 1946 bedeutete, änderte sich an diesem Zustand nichts mehr.

Seit 1948 wurde die Stadt zu einer neuen Heimat für viele der palästinensischen Flüchtlinge, die erheblich dazu beitrugen, dass die Stadt auf ihre heutige Größe anwuchs. In Folge der Invasion der USA und ihrer Alliierten in den Irak, wurde Amman, auf Grund der schlechten Sicherheitslage in Bagdad, zum Sitz vieler irakischer Institutionen und zum Asyl vieler irakischer Flüchtlinge.




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