Aqaba

Die Stadt Aqaba ist eine kleine Küstenstadt mit ungefähr 100 000 Einwohnern, deren Wirtschaft auf dem Hafen und dem Tourismus aufbaut. Da der Hafen für Jordanien den einzigen Zugang zum Meer darstellt, werden jedes Jahr mehr als zehn Millionen Tonnen umgeschlagen, ein Wert der noch steigen soll, da geplant ist weiter südlich an der Grenze zu Saudi-Arabien einen moderneren Hafen zu errichten. Damit könnten die stadtnahen Küstenstücke besser für den Tourismus genutzt werden, denn dieser Wirtschaftszweig wird in der Küstenstadt immer wichtiger. Seit Aqaba im Jahr 2001 zur Freihandelszone erklärt wurde, steckten Investoren 20 Milliarden Dollar in Bauprojekte vor Ort. Ein Teil der Projekte zielt auf den Ausbau des Transportwesens ab, aber ebenso stark wird in riesige Wohn- und Urlaubsanlagen investiert. Die meisten Gäste der Stadt sind dabei Jordanier, da viele nach Aqaba kommen, um sich eine Abkühlung von der Hitze im Binnenland zu gönnen. Man hat als Besucher also die Chance, 'typisch jordanisch' Urlaub zu machen. Sehr beliebt ist es, abends die Strandpromenade entlang zu schlendern und das Angebot an Naschereien wahrzunehmen. Eine gute Wahl, wenn man den ganzen Tag schnorchelnd oder tauchend im Wasser verbracht hat. Zur Stärkung zwischendurch seien die kleinen Fischrestaurants empfohlen, in denen auch die Einheimischen essen gehen. Man findet sie versteckt in der Nähe des Marktes und zu günstigen Preisen bekommt man fangfrischen Fisch mit lokalen Beilagen. Ansonsten ist die Bandbreite an Restaurants sehr groß und man findet auch abseits der großen Ressorts, von denen es in Aqaba inzwischen eine Vielzahl gibt, alles was nötig sein könnte.


