Wadi Rum - Geographie

Das Wadi Rum verfügt über eine einzigartige und äußerst spektakuläre Landschaft. Die Entstehung des Wadi Rum geht auf eine erdgeschichtliche Entwicklung vor 30 Millionen Jahren zurück. Durch Bewegung des ostafrikanischen Grabenbruchs kam es zu einem gewaltigen geologischen Bruch, der das Aufreissen einer zusammenhängenden Gesteinsmasse zur Folge hatte. Die freistehenden Berge gehen in etwa auf diese Zeit zurück, aber die Erosion in der darauffolgenden Zeit, gab der Landschaft dann ihr heutiges Gesicht. Das heute als Wadi Rum bezeichnete Gebiet hat eine Breite von 60 Kilometern und erstreckt sich über 100 Kilometer Länge. Mit einer Höhe von 800 Metern über dem Meeresspiegel ist es an sich schon relativ hoch gelegen, aber dennoch ist man als Besucher der Landschaft beeindruckt von den steil in die Höhe ragenden Felswänden, welche die Tallandschaft begrenzen. Die höchsten Gipfel sind der 1832 Meter hohe Jebel Um Adaami und der 1754 Meter hohe Jebel Rum.
Eine Besonderheit ist das Vorkommen von Sandstein und Granit auf engstem Raum, was das Gebiet gerade bei Kletterern und Bergsteigern beliebt macht. Die Gipfel der Berge bestehen aus Sandstein, der auf Granitsockeln thront und auch für Geologie-Laien ist die Schichtung der Gesteinsarten durch auf den riesigen Felswänden gut sichtbar. Für jeden Besucher von großem Reiz ist außerdem die Farbvielfalt des Sandes. Zwischen dunklem Rot und leuchtendem Gelb findet man eine ganze Palette an Farbtönen.
Im Sommer ist das Wadi Rum ein regelrechter Backofen und die Temperaturen liegen durchschnittlich weit über 30 °Celsius. Im Winter kann es hingegen besonders nachts empfindlich kalt werden. Der Winter bringt sogar Regen in die Wüste und auch Schnee ist zu dieser Jahreszeit möglich.






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