Übernachten im Wadi Rum

In seiner Eigenschaft als Nationalpark und Wüste verfügt das Wadi Rum nicht über die großen Hotelbauten, die man ansonsten in der Nähe von touristisch reizvollen Orten findet. Vielmehr findet man im Wadi Rum gar keine Hotels im herkömmlichen Sinne. Das heißt aber nicht, dass der Besucher darauf verzichten muss, im Wadi Rum zu übernachten, es gestaltet sich lediglich ein wenig anders. Die meisten Besucher wählen die Variante, sich mit einem Führer in die Wüste zu begeben, mit dem im Voraus die Übernachtung vereinbart ist. In der Praxis heißt das, man kommt nach einem aktiven Tag zu einer der Stellen im Nationalpark, an denen Feuer und Camping erlaubt ist und das Abendessen ist bereits in Arbeit. Man kann sich zum Schlafen in eines der traditionellen Beduinenzelte legen oder sich unter dem Sternenzelt der Wüste in den Schlaf träumen. Viele der von den Beduinen angebotenen Camps verfügen inzwischen über einen bemerkenswerten Komfort, der einen erstaunen mag. So besteht meistens sogar die Möglichkeit, sich in der Wüste mit Wasser zu waschen.



Wer es spartanischer bevorzugt oder sich noch unschlüssig ist, ob er eine der angebotenen Möglichkeiten wahrnehmen möchte, kann sich auch im Dorf Wadi Rum, am Eingang des Nationalparks, einmieten. Dort stehen ebenfalls Zelte zur Verfügung und morgens und abends kann sich am Buffet gestärkt werden. Dort trifft man auch oft auf Kletterer, welche die Station als 'Basislager' nutzen.






Felsenstadt Petra

Die Hauptattraktion Jordaniens, an der kein Besucher des Landes vorbeikommt, ist zweifelsohne Petra. Die ehemalige Metropole der Nabatäer zählt zu den “Neuen Sieben Weltundern” und ist ein bauliches Wunder, da die Gräber und Fassaden einfach aus dem Fels herausgeschalgen wurden.